Zahlen & Kontext
Info & Kooperation
Was sind die Fakten und Hintergründe rund ums Thema Alleinerziehen in Deutschland? Diese Seite liefert Ihnen Statistiken, Entwicklungen und Einblicke in die Lebenslage Alleinerziehender – und zeigt auf, wie Sie als Organisation mit unseren Stiftungen kooperieren können.
Fakten & Hintergründe
Was bedeutet „alleinerziehend“?
Alleinerziehend bedeutet vor allem viel Verantwortung.
Alleinerziehend sind Mütter oder Väter, die ihre Kinder ohne festen Partner im eigenen Haushalt betreuen und erziehen. Das bedeutet: Sie tragen die alltägliche Verantwortung für Organisation, Erziehung, Haushalt, emotionale Unterstützung und oft auch für die finanzielle Versorgung – und das weitgehend allein.
Viele Alleinerziehende haben keinen oder nur unregelmäßigen Kontakt zum anderen Elternteil – oder dieser ist nicht aktiv in die Betreuung eingebunden. Aber auch Eltern, die sich die Betreuung im sogenannten Wechselmodell teilen (z. B. im wöchentlichen Wechsel), erleben sich in ihrer Zeit mit dem Kind oft als alleinerziehend: Sie sind dann allein zuständig für alles, was im Familienalltag anfällt.
Und nach dem Gesetz?
Rechtlich gilt man in Deutschland in der Regel dann als alleinerziehend, wenn das Kind überwiegend (mehr als 50 %) im eigenen Haushalt lebt und man nicht mit einem Partner oder einer Partnerin zusammenlebt, der/die bei der Erziehung unterstützt. In echten 50/50-Wechselmodellen wird gesetzlich meist von „getrennterziehend“ gesprochen – das ändert aber nichts daran, dass sich viele Betroffene dennoch als alleinerziehend empfinden.
Kurz gesagt:
Alleinerziehend ist, wer die Verantwortung für Kinder im Alltag regelmäßig und im Wesentlichen allein trägt – unabhängig davon, wie oft der andere Elternteil präsent ist.
Zahlen & Fakten
Alleinerziehende in Deutschland

Rund 1,7 Millionen Familien
… mit minderjährigen Kindern in Deutschland werden von nur einem Elternteil großgezogen.

41 Prozent Einkommensarmut

82 % weiblich

Unterhalt zahlen nur 25 %

Psychische Belastung
Alleinerziehende berichten deutlich häufiger von psychischen Belastungen (Zukunftsängste, finanzielle Sorgen, psychische Erkrankungen) als verheiratete Eltern.
Alleinerziehend zu sein zählt in Deutschland zu den größten Risikofaktoren für Armut und später folgende Altersarmut.
Soziale Ungerechtigkeit
Eine alleinerziehende Mutter erzählt
Ich bin nicht nur Mutter – ich bin alles auf einmal.
Als alleinerziehende Mutter stehe ich morgens früher auf als viele andere, weil ich keine zweite Hand habe, die mit anpackt. Ich mache Frühstück, bringe mein Kind zur Schule, fahre zur Arbeit – es war nicht enfach, eine Stelle zu finden, die mit den Betreuungszeiten vereinbar ist – und jongliere dabei ständig zwischen Existenzsicherung, Erziehung und emotionaler Fürsorge. Ich liebe mein Kind mehr als alles andere. Aber die Realität, in der wir leben, ist oft von Sorgen und Unsicherheit geprägt – nicht, weil ich zu wenig geben will, sondern weil ich an meine Grenzen stoße.
Wir sind viele – aber oft unsichtbar.
In Deutschland lebt etwa jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern in einer Ein-Eltern-Konstellation. Rund 1,7 Millionen Familien betrifft das – und in etwa 82 % der Fälle sind es Mütter, die diese Verantwortung allein tragen. Das sind keine Randfiguren, keine Ausnahmeerscheinungen – das sind Frauen wie ich, mitten im Leben. Und doch fühle ich mich manchmal gesellschaftlich übersehen. Unser Lebensmodell wird in politischen Debatten oft stiefmütterlich behandelt, als sei es ein „Sonderfall“. Dabei ist es längst Normalität.
Armut ist für uns kein abstrakter Begriff – sie klopft an unsere Tür.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Fast jede zweite alleinerziehende Familie ist von Armut bedroht. Die Armutsgefährdungsquote liegt bei 43,2 %, und das trotz oftmals guter Bildung. Ich selbst habe Abitur und eine Ausbildung gemacht, manche von uns haben studiert. Aber Bildung allein schützt uns nicht, wenn Teilzeitarbeit zur Regel wird – nicht aus Wunsch, sondern weil Kita-Öffnungszeiten, fehlende Ganztagsbetreuung und krankes Kind keine Alternativen lassen.
Bildungsgerechtigkeit beginnt zu Hause – aber endet nicht dort.
Ich will meinem Kind die besten Chancen geben – wie jede Mutter. Doch die Wirklichkeit ist: Kinder aus Ein-Eltern-Haushalten haben es schwerer. Weniger Geld bedeutet weniger Teilhabe an Nachhilfe, Klassenfahrten, kultureller Bildung. Ich helfe bei Hausaufgaben, so gut ich kann – aber ich kann keine Lehrerin ersetzen. In einem System, das immer stärker auf familiäre Ressourcen baut, geraten Kinder aus alleinerziehenden Haushalten ins Hintertreffen. Und dabei liegt es nicht an ihrer Intelligenz, sondern an strukturellen Ungleichheiten. Bildung darf kein Luxus sein – sie muss ein Recht bleiben.
Arbeiten wollen wir – aber dürfen wir auch?
Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Trennung oder Geburt ist steinig. Viele Arbeitgeber sind nicht bereit, auf flexible Zeiten einzugehen. Homeoffice ist für manche ein Segen, für andere schlicht unmöglich. Und wenn ich endlich Arbeit finde, wird das Einkommen mit Unterhaltsvorschuss und Bürgergeld verrechnet, sodass es sich manchmal kaum lohnt, da fast nur bei Teilzeitkräften ein wirkliches Lohnabstandsproblem zum Bürgergeld besteht. Wer rechnet mit uns? Wer baut Strukturen für Menschen, die ihre Kinder alleine großziehen?
Kinderbetreuung – unser Schlüssel zur Teilhabe.
Was ich mir wünsche? Verlässliche, ganztägige und bezahlbare Betreuung. Nicht als Ausnahme für „Härtefälle“, sondern als Standard. Denn jedes Kind verdient gleiche Bildungschancen – unabhängig davon, ob es mit einem oder zwei Elternteilen aufwächst. Ich will nicht darum betteln müssen, dass mein Kind einen Hortplatz bekommt. Ich will nicht am Monatsende zwischen Kita-Essen und Winterjacke entscheiden.
Arbeiten und gleichzeitig für das Kind da sein – Alltag für viele Alleinerziehende.
Viele Alleinerziehende kämpfen jeden Monat mit zu wenig für zu viel Verantwortung.
Einsamkeit – die stille Begleiterin.
Neben all den praktischen Hürden ist da noch etwas, worüber kaum jemand spricht: die Einsamkeit. Wenn andere Familien am Wochenende Ausflüge machen, bleibe ich manchmal zu Hause, weil das Geld nicht reicht – oder weil ich niemanden habe, der uns begleitet. Gespräche mit anderen Erwachsenen fehlen. Freundschaften verblassen, wenn die Lebensrealitäten zu unterschiedlich werden. Ich trage meine Sorgen oft allein – auch, weil ich niemanden damit belasten will. Und manchmal wünsche ich mir einfach nur, dass jemand sagt: „Du machst das großartig.“
Unterhalt – oft nur auf dem Papier.
Viele von uns kämpfen mit einem weiteren Problem: dem fehlenden oder unregelmäßigen Kindesunterhalt. Der Staat springt mit dem Unterhaltsvorschuss ein – dankbar, ja. Aber dieser Betrag liegt deutlich unter dem, was Kinder tatsächlich brauchen. Und er endet mit dem 18. Lebensjahr – gerade dann, wenn Ausbildung oder Studium beginnen. Es braucht bessere Mechanismen, um unterhaltspflichtige Eltern zur Verantwortung zu ziehen – und gleichzeitig bessere Absicherung für jene, die zurückbleiben.
Steuern, die uns belasten – nicht entlasten.
Alleinerziehende zahlen mehr Steuern als verheiratete Paare. Die sogenannte Steuerklasse II mit dem Entlastungsbetrag von derzeit 4.260 Euro hilft etwas – aber sie reicht bei Weitem nicht, um die finanziellen und emotionalen Mehrbelastungen aufzufangen. Warum erhalten Ehepaare mit Doppelverdienst höhere Vorteile als wir?
Rente – das böse Erwachen am Ende eines harten Lebens.
Wenn ich alt bin, wird die Rechnung noch einmal aufgemacht – und zwar gnadenlos. Weil ich wegen der Betreuungsverpflichtung nur Teilzeit gearbeitet habe, weil ich weniger verdienen konnte und Phasen ohne Erwerb hatte, wird meine Rente nicht reichen. Altersarmut ist für viele von uns keine ferne Theorie – sie ist ein wahrscheinliches Schicksal. Ich habe mein Leben lang alles für mein Kind gegeben. Und trotzdem reicht es am Ende nicht? Das fühlt sich nicht gerecht an.
Was wir brauchen, ist kein Mitleid – sondern Gerechtigkeit.
Ich bin stolz auf das, was ich leiste. Aber ich wünsche mir eine Gesellschaft, die diese Leistung anerkennt – strukturell, nicht nur mit Worten. Ich wünsche mir, dass Kinder aus Ein-Eltern-Familien nicht mehr in Armut aufwachsen müssen. Dass ich mein Kind mit Zuversicht in die Zukunft schicken kann, weil ich weiß: Dieses Land lässt niemanden allein, der allein erzieht.
Auch die Perspektiven für die Rente sind für Alleinerziehende oft extrem ernüchternd – nach einem Leben voller Verantwortung droht Altersarmut .
Für sein Kind zu adäquat zu sorgen ist nicht einfach.
Soziale Ungerechtigkeit
Ich bin durch das soziale Netz gefallen
Ich bin alleinerziehende Mutter einer zweijährigen Tochter und ich habe erlebt, wie schnell man in Deutschland durch das soziale Netz fallen kann, obwohl man eigentlich alles „richtig“ machen will.
Vor meiner aktuellen Situation habe ich bereits Jura studiert, dieses Studium jedoch nicht abgeschlossen. Ich bin dann zurück in meine Heimat gegangen, wo ich Freunde und Verwandte habe und habe mich bewusst für einen neuen Weg entschieden: ein Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen am Campus Dingolfing, der einzige Studiengang in meiner Nähe. Mein Ziel war klar: mir und meiner Tochter langfristig eine stabile Zukunft aufzubauen.
Doch genau an diesem Punkt begann das Problem.
Zum Start meines Studiums im Oktober stand ich plötzlich ohne jegliche finanzielle Unterstützung da. Mein Bürgergeld wurde vollständig gestrichen, mit der Begründung, dass ich nun Studentin sei. Gleichzeitig wartete ich auf meinen BAföG-Bescheid. Laut Gesetz (§7 SGB II) hätte ich in dieser Übergangszeit weiterhin Anspruch auf Leistungen gehabt, insbesondere als Alleinerziehende mit Mehrbedarf, sowie auf Sozialgeld für mein Kind. Trotzdem wurde mir alles gestrichen. Ich hatte plötzlich kein Geld mehr, weder für mich noch für meine Tochter.
Diese Zeit war existenzbedrohend. Ich wusste nicht, wie ich Miete, Lebensmittel oder die Grundversorgung sichern sollte. Erst durch die Unterstützung ihrer Stiftung durch Herrn Harms wurde ich überhaupt darüber aufgeklärt, dass mir diese Leistungen zustehen. Ich musste mein Recht beim Jobcenter aktiv einklagen, um überhaupt über die Runden zu kommen, bis der BAföG-Bescheid vorlag.
Im November kam dann die nächste Nachricht: Mein BAföG-Antrag wurde abgelehnt mit der Begründung, dass ich bereits zuvor studiert hatte. Ich legte Widerspruch ein, doch auch dieser wurde abgelehnt. Damit stand ich erneut vor dem Nichts.
Als Studentin hatte ich keinen regulären Anspruch auf Bürgergeld. Gleichzeitig reichten die wenigen Leistungen, die ich schließlich erhielt, bei weitem nicht aus: ein Alleinerziehenden-Mehrbedarf und Sozialgeld für mein Kind (zusammen etwa 380 €), Unterhaltsvorschuss in Höhe von 227 €, da der Vater keinen Unterhalt zahlt, sowie 255 € Kindergeld. Insgesamt also Beträge, die schlicht nicht zum Leben reichen.
Ich arbeite nebenbei als Nachhilfelehrerin – sogar schon kurz nach der Entbindung habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Doch mein Einkommen liegt bei etwa 100 € im Monat. Es ist ein Beitrag, aber kein Ausweg aus der finanziellen Not.
Ich habe versucht, aktiv aus dieser Situation herauszukommen. Ich habe mich auf zahlreiche Jobs beworben und immer wieder Absagen erhalten. Ein großes „Hindernis“ (so wie es das Sozialamt im Landratsamt betitelt hat; Sozialgeld und Wohngeld ebenfalls abgelehnt!) sei dabei meine zweijährige Tochter: fehlende oder unflexible Kinderbetreuung und eingeschränkte Arbeitszeiten machen es extrem schwer, eine passende Stelle zu finden.
Nach vielen Absagen bekam ich schließlich eine Zusage für eine Teilzeitstelle im Büro über eine Leihfirma. Der Arbeitsbeginn war mündlich für den 1. November zugesagt. Doch daraus wurde nichts. Der Start wurde erst auf Dezember verschoben, dann weiter hinausgezögert. Ich wurde immer wieder vertröstet im Dezember, im Januar, bis schließlich Mitte Februar 2026. Einen festen Vertrag hatte ich die ganze Zeit nicht. In dieser Phase erhielt ich auch keine Unterstützung vom Jobcenter bei der Arbeitssuche.
Das bedeutete: monatelang keine Perspektive, kein verlässliches Einkommen, keine Planungssicherheit und weiterhin finanzielle Not. In dieser Zeit hatte ich ausschließlich meinen Minijob, der nicht einmal annähernd ausreicht, um den Lebensunterhalt für mich und mein Kind zu sichern.
Ich habe sogar versucht, meine Ansprüche gerichtlich durchzusetzen. Doch auch vor dem Sozialgericht wurde gegen mich entschieden.
Was bleibt, ist das Gefühl, durch das System gefallen zu sein.
Ich bin nicht arbeitsunwillig. Ich bin nicht verantwortungslos. Ich versuche zu studieren, zu arbeiten und gleichzeitig mein Kind großzuziehen. Aber die bestehenden Regelungen greifen in meiner Situation nicht, im Gegenteil: sie schließen sich gegenseitig aus und lassen Menschen wie mich ohne echte Unterstützung zurück.
Was ich mir von der Politik wünsche, ist kein Luxus, sondern grundlegende Sicherheit:
- – Dass Übergangszeiten, wie die Wartezeit auf BAföG, zuverlässig abgesichert werden!
- – Dass Alleinerziehende nicht zwischen verschiedenen Systemen zerrieben werden!
- – Dass Bildung nicht bestraft wird, sondern tatsächlich eine Chance bleibt, auch für Menschen mit Umwegen im Lebenslauf! (Ein Herr vom Jobcenter meinte,
ich hätte ja Anspruch auf Bürgergeld, wenn ich nicht studieren gehen würde) - – Und dass die Realität von Alleinerziehenden stärker berücksichtigt wird, insbesondere bei Arbeitsvermittlung und Kinderbetreuung!
Mein Fall ist kein Einzelfall. Und genau das macht mir Sorgen.
Ein System, das Menschen in schwierigen Lebenslagen auffangen soll, darf sie nicht zusätzlich in existenzielle Krisen bringen.
Helfen Sie uns helfen!
Die Helene Wilken-Stiftung und die Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung helfen Alleinerziehenden in schwierigen Lagen. Möglich gemacht wird unsere Hilfe zu einem großen Teil durch Spenden. Mit Ihrer Hilfe können wir weiterhin schnell, unbürokratisch und gezielt unterstützen – jeder Beitrag zählt.
Unsere Stiftungen helfen, wo es drauf ankommt – und dabei brauchen wir Unterstützung.
Zusammenarbeit mit unseren Stiftungen
Kooperationen zugunsten Alleinerziehender in Deutschland
Wir arbeiten zur Zeit daran, …
Ihnen an dieser Stelle mehr Informationen zur Verfügung zu stellen, wie Sie als Organisation am besten mit uns zusammenarbeiten können. Wir sind sehr interessiert daran, ein Netzwerk helfender Organisationen zu bilden und freuen uns, wenn Sie als Organisation mit dabei sind. Melden Sie sich gern in unserem Büro:
Auf der Höhe 35a
21335 Lüneburg
Tel. 04131 / 40 55 70
Das sagen unsere Partner:

Zeit für Zukunft
„Die Zusammenarbeit mit der Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung ist für die in unserem Mentoringprogramm „Zeit für Zukunft“ begleiteten Kinder und ihre alleinerziehenden Mütter und Väter ein großes Geschenk. Einen starken Partner an der Seite zu haben, der in scheinbar ausweglosen Situationen unbürokratisch und empathisch hilft, kann die Weichen im Leben der Familie neu stellen. Ob etwa ein defektes Haushaltsgerät schnell ersetzt wird und die oft eng getakteten Abläufe wieder funktionieren oder ob ein Kind mit der passenden Ausstattung am Schulunterricht oder an sinnvoller Freizeitgestaltung teilhaben kann – diese vermeintlich „kleinen“ Hilfen bewirken für die Kinder und ihren Elternteil einen enormen Unterschied. Im Namen aller Familien senden wir ein großes Dankeschön an den Stiftungsvorstand und das Team!“
Dr. Kathrin Sachse, Vorstand
Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder e.V.

Gemeinsam Chancen schaffen
Meike Hofmann, Bildungsmanagerin Programmbereich Schulabschlüsse
VHS Lüneburg

Gute, schnelle Lösungen
Die Kooperation mit der Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung und der Eltern- Kind- Einrichtung Ma Donna besteht seit vielen Jahren. Gemeinsam entwickeln wir gute, schnelle und tragfähige Lösungen für die Eltern unserer Einrichtung.
Sei es die Unterstützung bei Anschaffungen wie einer Brille, bei Zahnarzt- oder Narkosekosten, die die finanziellen Möglichkeiten der häufig von Armut betroffenen Eltern übersteigen. Auch haben immer wieder alleinerziehende Frauen im Anschluss an die stationäre Maßnahme bei Ma Donna Wohnraum für sich und ihr Kind über die Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung gefunden.
Für uns ist die Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung ein wichtiger und verlässlicher Partner und wir freuen uns auf weitere Jahre der Zusammenarbeit.
Linn Graves, Leiterin der Mutter-Vater-Kind Einrichtung MaDonna
so
Hilfe für Bedürftige
Unterstützung beantragen
Sie brauchen unsere Unterstützung?
Die Marianne Bock Gedächtnis-Stiftung und die Helene Wilken-Stiftung unterstützen Alleinerziehende und ihre Familien im Raum Lüneburg und Hamburg in schwierigen Situationen. Sofern die Betroffenen durch andere Hilfsorganisationen vertreten werden, können wir in bestimmten Fällen auch außerhalb unseres Einzugsgebiets helfen.
Voraussetzungen für unsere Hilfeleistung sind, dass die Person, die den Antrag stellt oder für die der Antrag gestellt wird …
- alleinerziehend ist,
- Bedürftigkeit nach Sozialgesetzbuch nachgewiesen hat und
- im Idealfall durch bereits Betreuung durch eine Sozialberatungsstelle erfährt: Dann können wir besonders gut helfen – vor allem, wenn der ausgefüllte Antrag über die Organisation übermittelt wird.
Hinweis zu finanziellen Unterstützungen
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei uns keine Möglichkeit besteht, einen Führerschein oder ein Fahrzeug finanziert zu bekommen. Teilzahlungen, Kautionen sowie Darlehen werden ebenfalls nicht übernommen oder bewilligt. Zudem übernehmen wir keine Schulden und geben keine Gutscheine jeglicher Art heraus. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.







